Microsoft hat für den 1. Juli 2026 eine Preisanpassung für ausgewählte Microsoft-365-Angebote im CSP-Umfeld angekündigt. Betroffen sind unter anderem Microsoft 365 Business Basic und Microsoft 365 Business Standard. Gleichzeitig hat Microsoft angekündigt, dass Packaging-Updates bereits ab Juni 2026 ausgerollt werden. Bestehende Kunden bleiben laut Microsoft bis zur jeweiligen Verlängerung auf ihrem bisherigen Preis. Die veröffentlichten Preise sind dabei USD-Listenpreise und können je nach Land und Währung abweichen.
Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist das ein guter Anlass, die eigene Lizenzstrategie neu zu bewerten. Denn nicht jedes Unternehmen braucht automatisch mehr Plattform, mehr Zusatzfunktionen und mehr AI. Oft geht es vielmehr um etwas anderes: um verlässliche Kommunikation, produktives Arbeiten, Datenschutz und eine Lösung, die sich wirtschaftlich sauber kalkulieren lässt.
Was Microsoft für Business Basic und Business Standard angekündigt hat
Laut Microsoft steigt Microsoft 365 Business Basic zum 1. Juli 2026 von 6,00 USD auf 7,00 USD, Microsoft 365 Business Standard von 12,50 USD auf 14,00 USD. Microsoft weist zugleich darauf hin, dass diese Preise je nach Land und Währung variieren können.
Damit verteuern sich ausgerechnet zwei Pakete, die in vielen KMU besonders häufig im Einsatz sind. Für Unternehmen, die ohnehin prüfen, ob sie ihre Arbeitsumgebung künftig datenschutzfreundlicher, souveräner und modularer aufstellen möchten, ist das der richtige Zeitpunkt für einen Vergleich.
Business Basic im Vergleich zu Open-Xchange Essentials
Microsoft 365 Business Basic wird oft dort eingesetzt, wo Unternehmen vor allem E-Mail, Kalender, Kontakte und grundlegende Cloud-Funktionen benötigen. Genau in diesem Bereich lohnt sich ein Blick auf Open-Xchange Essentials.
Open-Xchange Essentials bietet mit OX Mail, OX Adressbuch, OX Kalender und OX Aufgaben eine schlanke und alltagstaugliche Basis für professionelle Kommunikation und Organisation. Ergänzt wird das Paket durch Antivirus & Antispam, 2,5 GB Speicherplatz sowie Support per E-Mail. Auf einen AI-Assistenten wird in diesem Paket bewusst verzichtet.
Gerade darin liegt für viele Unternehmen ein Vorteil. Wer keine zusätzliche AI-Funktionalität im Standardpaket benötigt, sondern eine übersichtliche und zuverlässige Arbeitsumgebung sucht, erhält mit Open-Xchange Essentials eine Lösung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Statt immer mehr Plattformlogik in den Arbeitsalltag zu tragen, bleibt die Umgebung klar, nachvollziehbar und für viele Anwender leichter zu überblicken.
Business Standard im Vergleich zu Open-Xchange Essentials+ und SoftMaker Office
Noch interessanter wird der Vergleich bei Microsoft 365 Business Standard. Dieses Paket wird häufig deshalb gewählt, weil neben E-Mail und Groupware auch Office-Anwendungen benötigt werden. Genau an dieser Stelle ist eine Kombination aus Open-Xchange Essentials+ und SoftMaker Office für viele Unternehmen besonders spannend.
Open-Xchange Essentials+ bietet Unternehmen eine kompakte und zugleich sichere Lösung für den Arbeitsalltag. Enthalten sind OX Mail, OX Adressbuch, OX Kalender und OX Aufgaben, sodass die wichtigsten Funktionen für Kommunikation und Organisation zentral zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das Paket durch Antivirus & Antispam sowie OX Guard für E-Mail-Verschlüsselung und E-Mail-Signierung. Zusätzlich umfasst das Paket 10 GB Speicherplatz sowie Support per Mail und Servicehotline. Nicht enthalten sind OX AI, OX Office und OX Drive.
Dazu kommt SoftMaker Office als Monatsabo für 4,99 € inklusive MwSt.. In Kombination mit Open-Xchange Essentials+ für 5,36 € inklusive MwSt. ergibt sich damit ein Gesamtpreis von 10,35 € inklusive MwSt. pro Nutzer und Monat.
Wichtig ist dabei: Ein direkter Preisvergleich ist nur eingeschränkt eins zu eins möglich, weil Microsoft für die angekündigte Preisanpassung USD-Listenpreise veröffentlicht hat und diese je nach Land, Währung und Steuersituation abweichen können. Als Orientierung zeigt der Vergleich aber sehr deutlich, dass eine Alternative aus Open-Xchange und SoftMaker Office nicht nur funktional interessant, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sein kann.
Warum diese Kombination für datenschutzbewusste Unternehmen attraktiv ist
Der eigentliche Vorteil dieser Lösung liegt nicht nur im Preis, sondern im Aufbau der Umgebung. Statt Kommunikation, Sicherheitsfunktionen, Office, AI und weitere Plattformbausteine in einer einzigen Suite zu bündeln, setzt die Kombination aus Open-Xchange Essentials+ und SoftMaker Office auf einen modularen Ansatz.

Open-Xchange deckt die zentrale Kommunikation und Organisation ab. Dazu kommen mit OX Guard, Antivirus und Antispam wichtige Sicherheitsfunktionen für den professionellen Alltag. SoftMaker Office ergänzt diese Umgebung um klassische Office-Anwendungen für Textverarbeitung, Tabellen und Präsentationen. So entsteht eine Arbeitsumgebung, die sich bewusst auf die tatsächlich benötigten Funktionen konzentriert.

Für viele Unternehmen ist das auch unter Datenschutzgesichtspunkten interessant. Wer seine IT bewusster auswählt, unnötige Zusatzfunktionen vermeidet und nicht jede neue AI-Integration automatisch in den Standardarbeitsplatz holen möchte, gewinnt an Übersicht und Kontrolle. Gerade im Mittelstand ist das oft ein wichtiger Aspekt. Nicht jede Organisation möchte ihre Arbeitsweise immer stärker an eine große, zentrale Plattform anlehnen. Viele suchen stattdessen nach Lösungen, die sich klarer einordnen, transparenter betreiben und souveräner kombinieren lassen.
Weniger Abhängigkeit, mehr Klarheit
Ein weiterer Vorteil liegt in der geringeren Plattformabhängigkeit. Die Kombination aus Open-Xchange und SoftMaker Office zeigt, dass produktives Arbeiten auch dann sehr gut möglich ist, wenn Kommunikation und Office bewusst getrennt gedacht werden. Unternehmen können gezielter entscheiden, welche Bausteine sie wirklich benötigen und welche nicht.
Das sorgt für mehr Klarheit im Lizenzmodell und oft auch für eine bessere Kommunikation gegenüber Anwendern. Statt eines ständig wachsenden Funktionsumfangs mit wechselnden Paketbestandteilen steht hier eine Lösung im Vordergrund, die nachvollziehbar aufgebaut ist und sich im Alltag pragmatisch nutzen lässt.
Unser Fazit
Die von Microsoft angekündigte CSP-Preisanpassung zum 1. Juli 2026 ist für viele Unternehmen ein sinnvoller Anlass, bestehende Lizenzmodelle kritisch zu prüfen. Microsoft 365 Business Basic und Business Standard bleiben verbreitete Lösungen, werden aber nicht automatisch für jedes KMU die beste Wahl sein.
Wer auf Datenschutz, digitale Souveränität und kalkulierbare Kosten achtet, sollte sich Alternativen genauer ansehen. Open-Xchange Essentials bietet eine schlanke Basis für E-Mail und Organisation. Open-Xchange Essentials+ ergänzt diese Basis um wichtige Sicherheitsfunktionen wie E-Mail-Verschlüsselung und E-Mail-Signierung. In Verbindung mit SoftMaker Office entsteht daraus eine datenschutzfreundliche und wirtschaftlich interessante Kombination, die für viele mittelständische Unternehmen sehr gut passen kann.
Gerade jetzt lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den neuen Microsoft-Preis zu schauen, sondern auf die grundsätzliche Frage: Welche Arbeitsumgebung passt wirklich zu den eigenen Anforderungen?